DAME EMMA KIRKBY
‚Wenn
die Engel Raffaels singen könnten, hätten sie die Stimme von Emma
Kirkby' urteilte vor einigen Jahren ein Redakteur der BBC in London
nach einem Liederabend von Emma Kirkby. Seit mehr als drei
Jahrzehnten ist sie die unumstrittene, unangefochtene „First Lady“
der Alten Musik: Mit einer Sopranstimme, die an Rein- und Schönheit
ihresgleichen sucht, ist sie zu einem Inbegriff barocken Musizierens
geworden. Weltweit ist sie als Interpretin gefragt ob für intime
Lautenlieder oder in große Opern und Oratorien mit den berühmtesten
Ensembles der historischen Aufführungspraxis. In den letzten Jahren
erweiterte sie ihr Repertoire in Richtung späterer Musik und
interpretierte u.a. Lieder von Amy Beach, Werke von Strawinsky und
den Schlußgesang in Gustav Mahlers 4. Symphonie.
Auf weit über 150 CDs ist ihre außerordentliche Interpretationskunst
dokumentiert. Kritiker der BBC wählten sie kürzlich unter die zehn
besten Sopranistinnen seit es Tonaufzeichnungen gibt, von Queen
Elizabeth II. wurde Emma Kirkby 2007 für ihre Verdienste in den
Adelsstand erhoben. Noch immer zieht Emma Kirkby Live-Konzerte
Studioproduktionen und CD-Aufnahmen vor. Allein im letzten Jahr
führte sie ihr ausgefüllter Konzertkalender nach China, Südamerika,
Kanada und mehrere Länder auf dem (europäischen) Kontinent.
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Lara Langguth – Sopran
Joachim Diessner – Countertenor
Raimund Fürst – Tenor
Martin Wistinghausen – Baß
Thomas Rudolph – Leitung und Orgel Thomas Rink – Violine Barbara Rink – Violine Barbara Schorling – Cello |